Erfolgsstories aus dem foodlab: Ein Interview mit Nico Hansen von Vanozza Foods

Erfolgsstories im foodlab. Wann kann etwas als erfolgreich definiert werden? Wir durften in den letzten zwei Jahren einen riesigen Pool an neuen Konzepten, Unternehmen, Restaurants, Ideen und Produkten begleiten. Alle haben bei null angefangen, gegründet oder wir sind ein Stück ihres Weges mit ihnen gegangen. Nach so viel Input können wir sagen: erfolgreich ist das, was anders ist. Die, die sich erlauben groß zu träumen und keine Scheu haben, dafür alles zu geben. Wir möchten diese Geschichten teilen, denn sie machen ein Stück von dem aus, was wir heute sind. Und andersherum hat unser Input auch ihren Weg ein Stück beeinflussen können und ihnen zu dem verholfen, wo sie heute stehen.

Wir starten unsere Reihe mit Nico Hansen von Vanozza Foods. Dieses tolle Startup ist Teil unseres Accelerator Programms. Das erstes Produkt „Vanozza, der vegane Premium Mozzarella, der Fäden zieht“ hat seinen Ursprung im foodlab. Sie beliefern neben der Hamburger Gastro Szene deutschlandweit Restaurants mit ihrem veganen Käse und vor kurzem gewannen Nico und Patrick den Food Award 2022. Wo Vanozza heute steht, erfahren wir im Interview mit Nico und Sarah. 

Warum Vanozza in einem Satz?
Einfach, weil es vorher keinen cremigen, veganen Käse gab, der Fäden zieht.

Seit wann Vanozza?
Wir haben im Februar 2021 mit der Planung von Vanozza angefangen.

Wo Vanozza?
Uns gibt es in Hamburg bei ca. 40 Gastronomiepartnern und zusätzlich in einigen Stores auch als 200g Packung für zu Hause. Neben dem foodlab findet man uns z.B. im Vistro oder in der Hobenköök. Wir sind bei Pizzerien wie Da Michele, Mission Pizza, Vegan Pizza Project und im Visto in Bramfeld vertreten, aber auch im Grilled Cheese Wonderland, bei La Casita und Bidges & Sons. Deutschlandweit haben wir ca. 70 Kunden.

Zukunftsmusik Vanozza?
In der Zukunft wird viel passieren. Wir werden unsere Produktion vergrößern und noch dieses Jahr anfangen, mit Chefs Culinar zusammenzuarbeiten. Im nächsten Jahr wollen wir bei der REWE Nord vertreten sein.

foodlab und Vanozza: warum der perfect match?
Für uns war das foodlab der perfekte Ort zum Starten, da wir hier von Anfang an alles bekommen haben, was uns an Raum, an Input, an Menschen und an Begegnungen fehlte, um Vanozza so groß zu machen. Wir hatten z.B. Mitch an unserer Seite, der uns viel bei der Produktentwicklung geholfen hat. Wir sind Jonny vom Accelerator Programm sehr dankbar für all die Arbeit, die wir zusammen gemacht haben und Erfolge, die wir erzielt haben. Dazu das Netzwerk des foodlabs, das uns z.B. geholfen hat, an der Internorga teilzunehmen.

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20457 Hamburg

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Social Media Month im foodlab

Einen Monat lang alles rund um das Thema Social Media

Unser Community Programm drehte sich im August um Begriffe wie Content Creation, Co-Posting, Reels & Tik Toks. Um euch einen kleinen Einblick in die große Social Media Welt zu geben und wie eines unserer Formate im Detail aussieht, gibt es hier einen Einblick in die Tik Tok Session mit Janka von @jankalicious.

Social Media Month Lineup:

Q&A: How to Tik Tok
Creative Freestyle Content Session mit Sarah
Content Creation & Trends
Edit Tipps & Tricks
Co-Autorenschaft? Co-Posting? The benefits
Expert Talk: Von Reichweite zu Conversion: wie mache ich mehr Umsatz über Social Media
Exkursion Popcorn Museum

Lasst uns einsteigen in das spannendste Format der Zeit: Tik Tok. Dazu haben wir ein Q&A mit Janka vorbereitet.

Wie funktioniert eigentlich Tik Tok? Was muss ich beachten, wenn ich zum ersten Mal auf der Plattform unterwegs bin? Wie gewinne ich Aufrufe und Reichweite? Wie finde ich heraus welche Trends viral gehen? Welche Trends sollte ich für mich nutzen?

Kurz von Anfang an: Wofür steht Tik Tok eigentlich und mit welcher Purpose solltet ihr auf der Plattform unterwegs sein?

TikTok: „Hier beginnen Trends.“ So beschreibt Tik Tok seine Mega-Plattform mit rund einer Milliarde Nutzer*innen selbst. Dabei geht es um möglichst kurze, personalisierte Videos im Bereich Unterhaltung, Education, Comedy und Musik. „Auf einem Gerät oder im Web können Zuschauer Millionen von personalisierten Kurzvideos anschauen und entdecken.“

Millionen von Videos – dessen sollten wir uns bewusst sein, wenn wir die Plattform besuchen, nutzen und mit unserem eigenen Content bespielen.

Ist die Plattform auch relevant für mich?

Das entscheidest du selbst. Wenn du bereits auf anderen Plattformen wie z.B. Instagram oder Youtube Reels, Shorts und Bewegbild Formate hochlädst, kannst du das auch auf Tik Tok tun und hier nochmal eine andere Zielgruppe ansprechen, neue Content Ideen ausprobieren. Denn: Tik Tok ist zwar mittlerweile auch für viele etablierte Unternehmen ein Sprach- und Präsenzfläche, aber die Inhalte sind deutlich nahbarer als auf anderen Plattformen.

Wie erstelle ich Bewegbildformte?

Über den eigenen Schatten springen. Ein erster Schritt kann sein: Content als Inspiration konsumieren, eventuell sogar Tutorials schauen und dann loslegen und vor allem ins Machen kommen. Die App funktioniert fast selbsterklärend. Es gibt Vorlagen, Filter und Tutorials, die ihr als Hilfestellung verwenden könnt und es geht viel ums Ausprobieren. Remember: es gibt jeden Tag Millionen von neuen Tik Toks. Traut euch!

Was soll ich zeigen?

Dafür gibt es mehrere Antworten. Wer bist du und mit welchem Hintergrund möchtest du die Plattform nutzen? Möchtest du vdeine Produkte zeigen, die Präsenz deines Businesses vergrößern? Orientiert euch an Unternehmen, Personen, Influencer*innen, die mit einem ähnlichen Hintergrund auf der Plattform unterwegs sind, um erste Ideen zu sammeln. Wichtig: Versucht niemanden zu kopieren. Seid ihr selbst und probiert aus, was für euch funktioniert, ob es das Vorstellen eurer Produkte ist, Comedy Formate oder ihr euch selber zeigt.

Wie finde ich Trends?

Trends erkennt man immer daran, dass man das Format oder die Musik sehr, sehr häufig auf der Plattform sieht oder hört. Ist das der Fall, seid ihr vielleicht für den jeweiligen Trend schon zu spät dran, da er bereits in millionenfacher Ausführung auf der Plattform viral geht. Aber das heißt nicht, ihr solltet diesen Trend auf keinen Fall nutzen. Besser: Trends und noch nicht Trends, die vielleicht die Nächsten sein werden, ausprobieren. Speichert euch Musik- oder Video-Ideen die ihr inspirierend findet ab und probiert was für euch passend ist.

Wie funktioniert der Algorithmus auf Tik Tok?

Der Algorithmus reagiert auf jedes von euch erstellte Video neu. Er reagiert auf die Musik, Hashtags, wie oft ein Video gesehen, kommentiert und geteilt wird und spielt es somit mehr oder weniger Nutzer*innen aus. Wichtig: jedes Video von euch hat eine neue Chance, also go try!

Wie häufig sollte gepostet werden?

Es gibt keine goldene Regel, denn jedes Video kann unabhängig von vorherigen erfolgreich sein. Trotzdem solltet ihr euch natürlich ausprobieren und regelmäßig posten, um auch einen regelmäßigen Mehrwert für eure Followerschaft zu generieren. Das kann also von mehrmals täglich bis vielleicht am Anfang einmal die Woche sein, um sich erst einmal einzufinden.

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Shout out loud to these 10 startups

Am 1.4. war im foodlab ordentlich was los, denn: Zehn neue Startup Teams sind in unser Accelerator Programm eingezogen und werden in den nächsten neun Monaten von uns betreut. Alle zehn Startups bekommen Plätze im Coworking und in den Küchen, dazu gibt es eine geballte Ladung Expert*innenwissen, Coachings, Pitch Trainings und vieles mehr. Wir freuen uns riesig, dass die Behörde für Wirtschaft und Innovation der Stadt Hamburg dem Thema Food einen Platz einräumt und wir zusammen an der Weiterentwicklung dieses Wirtschaftsstandortes arbeiten!

Und auf diese Startups dürft ihr euch jetzt schon freuen:

@oloafood – Oatmeals und Smoothie Bowls zum Anrühren – vollwertig, natürlich lecker und vegan geht nicht? Doch! Oloas Frühstücksprodukte vereinen all das und lassen sich schnell zubereiten. Von jetzt an nur noch better mornings. 2021 gegründet von Finn, Nico und Tom. Drei Freunde aus Hamburg, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, leckere Frühstücksprodukte auf den Markt zu bringen. Geschmack, Vollwertigkeit, Regionalität & Nachhaltigkeit – dafür steht oloa®

@lordikocht_official – African Fusion Kitchen (Gastronomie) Konzept mit einem Hauch von Erlebnisgastronomie. Ihr Bestseller ist der Afroburger. Ein saftiger Burger mit leckeren Kochbananen. Den ersten Test hat das Team rund um Louis und Lucy bereits letztes Jahr in unserem Popup Restaurant bestanden. Jetzt geht es raus in die Welt!

@arang_hh – Algensuppe (Produkt) – „Warum gibt es hierzulande so viele gute, gesunde Suppen, aber kaum eine Auswahl asiatischer oder sogar koreanischer Suppen im Handel zu kaufen?“ fragte sich Sung-Hee von Arang. Das soll sich mit der koreanischen Seetangsuppe, dem ersten Produkt von Arang, ändern. Damit soll gesundes, koreanisches Convenience Food Einzug in die deutschen Haushalte erhalten!

@edna_seeds – Sesammus mit Schokolade (Produkt) – Durch eine kräftige Portion Sesam verbindet Sesanella den Geschmack des Orients mit Schokolade und liefert eine natürliche Mineral- und Eiweißquelle. Das Ganze ist superlecker, vegan, palmölfrei und ohne künstliche Zusätze. Ihr dürft gespannt sein!

@Bballi_kimbap – Kimbap Take out (Gastronomie) – Guido und Annaria bringen mit ihrer Marke Bballi (auf deutsch „schnell, schnell“) den beliebtesten Take-Out Snack Koreas nach Deutschland. Kimbap, vergleichbar mit dem japanischen Sushi, ist der perfekte Snack für Klein und Groß, für jeden Tag und jeden Ort. Die erste Feuerprobe gibt es diesen Monat im Lunch Popup und bestellen könnt ihr auch schon über Circus. Bballi, bballi!

@hempling.food – Alternativen aus Hanf, beispielsweise Tofu (Produkt) – Joshua, Michael und Aron von Hempling produzieren (falls es passt: an Stelle von Fleischimitate aus künstlich isolierten Lebensmittel-Bausteinen) eine cleane pflanzliche Premium-Proteinbeilage aus Hanfsamen. Sehr lecker, enkeltauglich und nachhaltig!

@rainbowice.hh – Veganes buntes Eis (Gastronomie) – Hey Eisliebhaber! Yannik & Mica von Rainbow Ice revolutionieren den Eismarkt mit einem 100% natürlichen und veganen Premium-Produkt. Wie oft steht man vor der Eisvitrine und kann sich nicht entscheiden? Bei Rainbow Ice muss sich niemand mehr entscheiden. Es gibt einfach alle Sorten, die du magst – eine Kugel alles, eben!

@vanozza.foods – Veganer Mozzarella (Produkt) – Vanozza foods steht für vegane Premium Käsealternativen. Die Gründer Patrick und Nico haben auf Basis von Cashews einen Mozzarella entwickelt und launchen nun Parmenio – die Alternative zu Parmesan auf Mandelbasis. Die besonderen Schmelzeigenschaften sind bereits bei Mission Pizza, Überquell, Froindlichst, Jills, im Barefood Deli oder im foodlab Café zu kosten.

@supersuess.hamburg – Asiatische Süßspeisen (Gastronomie) – SuperSüß bringt die weiche, fluffige und leckere Genussvielfalt asiatischer Pâtisserie auf den Markt. Wir haben uns bereits durch das gesamte Sortiment getestet und können alle Produkte sehr empfehlen! Neben Torten, Kuchen und Tiramisu gibt es auch bald leckere Aufstriche, die ihr dringend probieren müsst!

@ve.chic.official – Vegane premium Süßspeisen (Produkt). Katharina fehlen vegane Patisserie-Alternativen, neben Pralinen auch Kuchen und sämtliche andere sweet Snacks. Also hat sie kurzerhand Ve’chic gegründet, hat sich zwei Co-Founderinnen in Paris gesucht, die nun die leckersten Delikatessen ohne tierische Produkte herstellen. Noch ganz am Anfang freuen wir uns auf die ersten Tests… und sagen Bescheid, sobald die Köstlichkeiten in unserer Café-Vitrine stehen!

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Content Trends: Ein Interview mit Gabriele Mühlen

Über Gabriele Mühlen:

Management-, Medien- und Kommunikationsprofi durch und durch: Als langjährige Führungskraft und Editor-in-Chief in großen Medienunternehmen wie Bauer und Burda ist Gabriele Expertin in Corporate Publishing, Content Strategie, Storytelling, Editing. 2021 gründete die studierte Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlerin ihre Beratung GMC – Gabriele Mühlen Consult, mit der sie Unternehmen in den Bereichen Strategie, Entwicklung, Digitalisierung und Marketing unterstützt. Ihre Food-Leidenschaft entfaltet sie auch als geschäftsführende Gesellschafterin der DELAFOOD GmbH, einer Agentur für Food-Publishing, -Content und -Kommunikation. Dabei ist sie immer am Puls der Zeit, spricht am liebsten über Trends und die Möglichkeiten der Digitalisierung, ob als Speakerin, in Workshops oder privat. Außerdem fungiert Gabriele als Beirätin bei uns im foodlab.

Content Trend Platz 1 im Jahr 2022?

Snackable Content, vor allem kurze Videos, ist die Nummer 1 im Food Content Marketing. Die Aufmerksamkeitsspanne der User*innen ist bekanntlich sehr gering – um eine Markengeschichte schnell zu erzählen und Reichweite zu generieren, bieten sich deshalb prägnante, unkomplizierte Inhalte für soziale Plattformen mit Videofunktionen an. Dass YouTube mit YouTube Shorts vergleichbaren Kurzvideo-Möglichkeiten wie Instagram Reels und TikTok gefolgt ist, zeigt, wie groß die Marktchancen sind und eingeschätzt werden. Für Unternehmen bieten die kurzen Videoinhalte ein enormes Wachstumspotenzial. Sind sie gut gemacht, locken sie Konsument*innen immer wieder auf den Kanal. Handelt es sich zudem um vergängliche Inhalte, die nach einer Zeitspanne von zum Beispiel einem Tag wieder gelöscht werden, entsteht ein exklusiver Charakter. User*innen wollen nichts verpassen und kehren immer wieder zurück. Und sie verknüpfen sich dann oft auch darüber hinaus mit der Marke, etwa über die Website. So entsteht eine starke Markenbindung.

Welche Bedeutung/ Einfluss haben Influencer*Innen, Micro-Influencer*Innen?

Köchinnen und Köche, Instagramer*innen, TikToker*innen, Blogger*innen, Health-Gurus – die Bandbreite ist riesig. Generell sind sie eine wertvolle Ressource für das Thema Vermarktung. Welche Influencer*innen am besten zur Marke oder zum Unternehmen passen, hängt von Zielen und Zielgruppen ab. Legt man etwa einen Fokus auf Nachhaltigkeit, stehen Vertrauen und Glaubwürdigkeit an erster Stelle, hier sind es vor allem Sinnfluencer*innen, die entsprechende Werte teilen und vermitteln können. Insgesamt lässt sich ein Trend zu Micro-Influencer*innen beobachten. Sie haben zwar kleinere Followerzahlen, sind aber oft auf eine Nische spezialisiert und vermitteln daher hohe Authentizität. Wenn sie sich mit Produkten beschäftigen, wirkt das oft überzeugender und weniger werblich. Die Heros mit Reichweiten in Millionenhöhe setzen hingegen selbst Trends, etwa mit eigenen Produkten im Food-Bereich, obwohl sie oft gar nicht originär aus der Food-Branche kommen, wie Rapper Capital Bra mit eigener Pizza („Gangstarella“) und Eistee („BraTee“).

Welche Social Media Plattform trendet am meisten und für wen ist sie geeignet?

Das hängt u.a. davon ab, wen man erreichen will: B2B (Business-to-Business) hat mittlerweile LinkedIn Facebook und Xing überholt, B2C (Business-to-Consumer) dominiert laut Statista Content Marketing Compass 2022 der Metakonzern mit Instagram und Facebook. YouTube wird laut Studie von knapp zwei Dritteln der befragten Unternehmen bespielt.
Glaubt man den Prognosen, ist TikTok derzeit die heißeste Option für eine schnell steigende Reichweite in den Zielgruppen Millennials und vor allem Generation Z. In absoluten Zahlen reicht TikTok zwar noch nicht an die Meta-Plattformen heran, das Wachstum ist allerdings enorm, im September überschritt das Unternehmen die Eine-Milliarde-Nutzer-Grenze, soll in diesem Jahr die 1,5 Milliarden Nutzer erreichen. Und: TikTok hat nach Google Search Trends Instagram in puncto kurzer Video-Content überholt. Insofern sollten Unternehmen und Marken die Plattform unbedingt mit einbeziehen, Strategie und Investition prüfen und aufsetzen.

Wir sind von Fotos in Bewegbildformate übergegangen, was kommt als nächstes?

Fotos und Videos haben weiterhin ihre Berechtigung, und auch hier gilt: Es hängt von Strategie, Zielgruppen und Kanälen ab, welche Formate man wo einsetzt. Außerdem verschmelzen Formate zunehmend in der virtuellen Realität. Technologische Entwicklungen, künstliche Intelligenz (KI) und höhere Bandbreiten im 5-G-Netz werden Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) großflächiger möglich machen und bieten eine riesige Spielwiese für Creators. Auch das Metaverse, die Idee einer immersiven Virtual-Reality-Welt, entstanden aus dem Rebranding von Facebook, wird spannend. Einige große Food-Unternehmen sind bereits vertreten und suchen den direkten Kontakt zu Konsument*innen. Es werden hier neue Interaktionskanäle geschaffen, die etwa ein Wachstum des D2C, also Direct-to-Consumer-Geschäftsmodells, ermöglichen.

Welche drei inhaltlichen Themen sind auf den Social Media Plattformen top aktuell?

Es gibt zum einen die schnelllebigen Themen, Trends und Challenges. Baked Feta Pasta ist seit 2021 so ein Hype oder auch sich selbst beim Essen zu filmen oder Challenges wie Fake or Cake – was nur noch mit Food im weitesten Sinne zu tun hat. Eine interessante Randnotiz: TikTok startet in den USA TikTok Kitchen, ein Lieferdienst, der auf den virtuellen Trends basiert und zum Beispiel Baked-Feta-Pasta-Gerichte ausliefern soll.

Inhaltlich folgen die aktuellen Themen vor allem den Megatrends Nachhaltigkeit, Gesundheit und damit dem Bewusstsein für Ernährung sowie der Herkunft von Lebensmitteln. Zero Waste ist hier eines der Stichworte, Ideen und Produkte dazu sind auf allen Kanälen zu finden. Ein zweites ist Klimatarier: kein neuer Begriff, aber eine Ernährungsform, die stark im Kommen ist. Hier geht es um die CO2-Bilanz und Klimafreundlichkeit des Essens, vor allem um Regionalität, was aber nicht zwangsläufig Fleischverzicht bedeuten muss. Der dritte inhaltliche Trend sind It-Foods und -Drinks, Beispiele: Miso, Yuzu, Nüsse & Kerne, alkoholfreie Mix-Getränke.

Welche Bedeutung haben Audioformate im Vergleich zu Bild- und Videoformaten?

Das Auge isst bekanntlich mit, insofern ist es sicher kein Wunder, dass Fotos und Videos und entsprechende Verbreitungskanäle wie Instagram, Pinterest, YouTube und TikTok so immens hohe Reichweiten erzielen. Über Audioformate kann man wiederum andere Zielgruppen bzw. die Zielgruppen in anderen Situationen erreichen – da kommt es auf den passenden Mediamix und die richtigen Ideen an. Und die Hörerlebnisse sind unglaublich vielfältig. Podcasts gibt es zu diversen Themen, ob Gastronomie, Essen, Wein, Nachhaltigkeit, thematisch ist alles möglich. Es gibt Unterhaltungsformate im Radio, zum Beispiel das große SWR3-Grillen mit Johann Lafer, ein Radio-Live-Event, das schon seit vielen Jahren dort erfolgreich veranstaltet wird. Und nicht zu vergessen: die Sprachassistenten. Über die Siris und Alexas lassen sich von Infos über Lebensmittel bis zu Rezepten viele Food-Inhalte abrufen, ob zum Beispiel als Alexa Skill oder Web-Inhalt. Das sollte man bei Content-Strategie und -Erstellung ebenfalls berücksichtigen.

Tipps beim Erstellen von Content? 

Mein Motto: Content follows strategy – eine substanzielle und systematische Content- Strategie muss der Unternehmens- und Markenstrategie folgen. Ohne ein Leitbild und einen strategischen Ansatz lässt sich kein relevanter Content planen. Im nächsten Schritt entwickeln wir kreative Leitideen, diese beinhalten die Unique Selling Proposition, das Alleinstellungsmerkmal, und das „Warum?“, also den Nutzen. Darauf lässt sich langfristig kreatives, aufmerksamkeitsstarkes Storytelling aufbauen. Wir erstellen eine Roadmap Matrix, auf der alle inhaltlichen, technischen und zeitlichen Erfordernisse berücksichtigt werden und die wir immer wieder – wichtig! – auswerten und weiterentwickeln. Der Content selbst muss in den Kontext passen, sich stilistisch eignen, inhaltlich fundiert und authentisch sein.

Thema Storytelling: Was sind gute Geschichten, und warum ist es so wichtig diese zu erzählen?

„Humans think in stories rather than in facts, numbers, or equations, and the simpler the story, the better.“ Ein wunderbares und treffendes Zitat von Yuval Noah Harari, der es auf den Punkt bringt. Denn nur, was Emotionen weckt und Menschen so wirklich erreicht, kann auch bleibenden Eindruck hinterlassen. Und das ist sogar wissenschaftlich belegt, denn die Geschichten – und Storytelling bedeutet nichts anderes als Geschichten zu erzählen – aktivieren mehrere Bereiche des Gehirns und bleiben uns länger im Gedächtnis als reine Fakten. Es gibt unendliche Möglichkeiten für gute Geschichten, sie sollten zu Mensch und Marke passen, eingängig sein und helfen, komplexe Inhalte zu vereinfachen. Eines von vielen Beispielen im Unternehmenskontext ist Luicella’s Ice Cream. Sie machen und verkaufen Eis, wie viele andere. Doch sie erzählen ihre Geschichte, an deren Anfang die Liebe zum Eis steht, geben dem Namen einen Sinn und ihren handgemachten und natürlichen Eiskreationen einen Hintergrund. Und haben damit die Herzen vieler Kund*innen erobert. Storytelling hilft also nicht nur, Zielgruppen zu erreichen und zu binden, sondern unterscheidet Unternehmen oder deren Produkte auch vom Wettbewerb. Und: Menschen kaufen am liebsten von Menschen – sind sie sympathisch, vertreten dieselben Werte oder zeigen ähnliche Erfahrungen, identifizieren wir uns mit ihnen und ihr Produkt landet schneller in unserem Einkaufskorb.


Liebe Gabriele, vielen Dank für diesen umfangreichen Einblick in die Content Trends der Zukunft, wir verfolgen ab sofort die Trends gespannt live und freuen uns auf einen weiteren Austausch in der Zukunft mit dir! 

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Food Trends: Ein Interview mit Dr. Dag Piper

Über Dr. Dag Piper:

Dag ist Vater von 4 Kindern und passionierter VW Bulli Fahrer. Seit 1993 ist er digital und ist unendlich neugierig, wenn es um Insights, Trends und weak signals geht. Dag hat seine Karriere Im Startup begonnen, hat in Frankreich promoviert, und ist nach Stationen bei Symrise, Mars, Kraft Foods und L’Oreal gerade wieder dorthin zurückgekehrt. Bei der ISI kümmert er sich um den strategischen Wandel, digitale Ökosysteme und Koopertation mit (Food) Startups. Dag spricht als Keynote speaker auf internationalen Konferenzen und lehrt an Universitäten in Frankreich und Deutschland #staycurious

Lieber Dag, du kennst dich gut aus mit den aktuellen Trends und Entwicklungen. Was sind die größten Entwicklungen und Hypes derzeit in der Food Szene? 

Es gibt derzeit drei große Themen, die die Menschen beschäftigen, die sind u.a. auch Pandemiegetrieben.

Erstens: Convenience & Hygiene: Ein Thema, das sehr stark Corona initiiert ist, spielt aktuell und in Zukunft eine immer wichtigere Rolle. Produkte müssen schnell und konsumbereit verfügbar sein. Das Thema Hygiene ist uns wichtiger als jemals zuvor. Wie kann sichergestellt werden, dass ein Produkt „safe“ ist? Unser Verkpackungskonsum hat sich wieder erhöht, Produkte werden vermehrt sicher und hygienisch abgepackt. 

Zweitens: Freshness: Früher waren Produkte häufig schwer und kalorienreich, heute ist der Anspruch „frisch und praktisch“ und im besten Fall auch „gesund“. Viele neue Unternehmenskonzepte leben es vor. Zum Beispiel werden „Dean & David’s“ Produkte immer frisch angeliefert.“ Gorillaz“, „Flink“, „Hello Fresh“ und Co. bieten frische Produkte in ihrem Sortiment an, liefern in kürzester Zeit und legen ihr Konzept auf Frische aus.

Drittens: Trust: Menschen vertrauen in Marken, vor allem im Food & Beverage Bereich. Menschen konnten durch die Corona Pandemie weniger Freizeit Angebote wahrnehmen und geben ihr Geld vermehrt für Konsumgüter aus. Die Einkäufe werden nicht gesplittet, wir entscheiden uns in einen Store zu gehen, in dem es alles gibt, eben auch die Markenprodukte, in die wir wieder mehr vertrauen.

Und was trendet gerade und was kommt morgen?

Auch hier – wir sehen eine Pandemiegetriebene Entwicklung. Das sind Themen wie

Immunity: Ein Thema, das durch Corona sensibilisiert wurde, ist unsere Gesundheit und Immunabwehr: Wie können wir diese stärken? Wir finden daher Regale gefüllt mit Immunity Shots in allen Formen und Farben. Genauso finden wir immer mehr Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung einer „gesunden“ Ernährung. 

CBD: Alles, was Hanf in Produkten enthält, ist trendy und wird in noch viel mehr Bereichen und Nahrungsmitteln zu finden sein. 

Plant-based und vegan: Ist kein neues Thema, aber ein Thema, das weiterhin an Zuspruch und Entwicklung erfahren wird. Mehr Startups und auch große Unternehmen werden auf den Zug aufspringen. Siehe „Burger King“, sie werben mit veganen Burger Patties. 

Influencer Food: Influencer Marken und Social Media Trends werden Marktveränderungen beeinflussen und Marktanteil einnehmen. Zum Beispiel „Dirttea“ von Shirin David, ein Produkt, das aus dem Nichts kam und millionenfach verkauft wird.

Gaming Food & Streaming Produkte: Damit gemeint sind einerseits die Produkte, die du im „Gaming“ siehst, einsetzt oder durch Werbung vorgeführt bekommst und andererseits speziel Produkte, die für das Gaming geeignet sind. Darunter fallen z.B. Energy Bars, spezielle Getränke mit Taurin und Koffein. Die Digitalzeiten der Generation z steigt, Gaming ist ein neues Thema und bringt neue Potenziale und Innovation, auch speziell für den Food und Beverage Bereich, mit sich. Ein Beispiel ist der „Squid Game“ Keks, der in Korea mittlerweile in Süßwarenregalen zu finden und Verkaufsschlager ist. 

Metaverse: Neben vielen non-Food Unternehmen nutzen mitterweile auch Food Unternehmen diese Plattform, um ihr digitales Markenbild auszubauen und vermehrt die offline consumption anzuregen. 

Mobility: Kontextkäufe von Food und Beverage Artikeln wird durch Community und neue Formen der Mobilität stattfinden. Z.B: Das Laden von Autos durch Elektrostationen wird mit dem Besuch von umliegenden Angeboten verknüpft, wie an vielen Autobahnstationen oder in der Stadt.

Neue Netzwerke und eigene Community: „Gorillaz“, „Flink“, „Flaschenpost“, „Hello Fresh“, „Thermomix“, sie alle haben das Thema Netzwerke auf ihrer Agenda, um ihre Logistikplanung zu optimieren.

Und welche Trends wird es in der Gastronomie geben? 

Wichtige Themen, die vor allem wieder durch die Corona Pandemie geprägt sind, sind der Wunsch nach physischem Kontakt, also der Austausch im Restaurant, das Schaffen von Erlebnissen und das Ausleben von Genuss und Qualität.

Hoch lebe die Popup Kultur: Konzept-Ideen kommen und gehen, werden am Kunden getestet. Gute Ideen hingegen bleiben, andere gehen und werden durch wieder neue ausgetauscht. 

Hybrid und digitale Einflüsse: Die Consumer Pre Experience wird digitalisiert. Bestellvorgänge verkürzt und personalisiert. Produkte werden digital im Vorfeld erlebbar gemacht. Das kann z.B. durch Foto- und Video-Frequenzen, die durch einen QR Code abgerufen werden können, passieren. 

Product Experience: Die Product Experience gewinnt an Bedeutung, neben dem reinen Essen spielen Licht, Gestaltung, Geruch und Design eine Rolle. Der Gast möchte „erleben“. Show-Kitchens sorgen für Nähe zum Produkt und einen Trust Effekt. (Anm. der Redaktion: ein sehr schönes Beispiel dafür ist das Restaurant Alchemist in Kopenhagen).

Blicken wir noch ein bisschen weiter in die Zukunft: in welche Richtung entwickelt sich das Essverhalten unserer Generation? 

Ein großes Thema wird die Nachhaltigkeit und wie wir das Thema Plastikverbrauch in den Griff bekommen spielen: aktuell essen wir durchschnittlich 5g Plastik pro Woche mit unserem Essen. Daher beschäftigen wir uns vermehrt mit der Frage, wie wir unseren CO2 Footprint mit unserer Ernährung reduzieren können. Themen, die diese Entwicklung aufgreifen, sind unter anderem der Fleischkonsum. Wir Menschen werden sensibler und empfänglicher hinsichtlich dieser Fragen. Müssen so viele Lebensmittel weggeschmissen werden? Wie sieht es mit dem MHD aus? Hier werden Veränderungen stattfinden, die Antworten auf diese Fragen geben. 

Ausstattung: Küchengeräte und -helfer werden zu Essentials in der Küche. Wir wachsen mit Mixer, Thermomix, etc. auf und können diese Geräte kaum noch wegdenken. 

Full Meal: die Zeit des Snackings ist vorbei, wir essen wieder häufiger volle Mahlzeiten. Wir gehen in Restaurants, um volle Mahlzeiten zu essen und möchten diese Experience mit anderen Menschen teilen. Dieser Trend wird vor allem durch den Lockdown und die Homeoffice Zeiten beschleunigt. Dennoch können wir ein hybrides Verhalten beobachten, unterwegs und „on the go“ gewinnen die convencience Produkte.

Flüssiges Essen: Immer mehr Unternehmen schaffen Mahlzeiten oder Supplements in flüssiger Form, um unsere Ernährung effizienter zu gestalten. Flüssiges Frühstück von „yfoods“ und Ingwer-Kurkuma Shots findet man in unseren Einkaufswägen.

Gesundheit: Keine Diät, aber fit sein wollen wir alle. Dazu zählen Themen wie Saftkuren, Fitness und Soul Food und Protein Produkte, die es vermehrt geben wird, aber eben keine Produkte, die uns einschränken. Balance is key. Neben gewöhnlichen gesunden Produkten wie Obst, Gemüse und allem was wir sonst einkaufen, wird es auch „pure pleasure“ Produkte in unseren Einkaufstüten geben. 

Danke dir für dieses interessante Gespräch!

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Bon Appetit à Paris!

Bon Appetit, unsere Foodie Tipps für Paris!

Wir sind in Reisestimmung! Und sie führt uns in die Stadt des guten Essens. Paris ist in aller Munde, in jedem TikTok und Instagram Reel zu sehen und nach „Emily in Paris“, der City Trip Hotspot schlechthin.  Daher hier DIE „Best of Paris“ Liste von Christin, die vor ein paar Tagen erst dort war und Sarah, die schon mal in Paris gelebt hat. Wer jetzt noch keine Paris Sehnsucht hat, dann auf jeden Fall nach diesen to Eats! Bon Appetit!

Wir fangen mit den Klassikern an, den In-Vierteln, dem Marais, Bastille & Oberkampf. Hier gibt es eine hohe Dichte an Restaurants, Brasserien, Café und Bistros. Keine Chance alles an einem Wochenende zu schaffen, also lasst euch treiben und besucht, was euch gereade über den Weg läuft:

  • Aux Merveilleux de Fred: Bäckerei, unbedingt einen Cramique mit Zucker probieren
  • Marche des Enfants Rouge: hier war früher ein altes Weisenheim, jetzt gibt es ganz viele kleine Marktanbieter*innen, die leckere Gerichte an ihren Ständen anbieten. Wunderbar für Lunch und Wein! Bei kälteren Temperaturen dicke Jacke nicht vergessen, da dieser Markt draußen ist.
  • Le Perchoir sind tolle rooftop Bars, einige mit Eifelturm Blick z.B. im Marais
  • Septime: Ein Guide Michelin Restaurant
  • Wer sich gesund ernähren möchte und/oder auf Unverträglichkeiten achten muss, der fühlt sich im Wild & The Moon wohl
  • Kunst & Essen gehört doch irgendwie zusammen: erst im Le Petit Pinard essen gehen, dann ins Atelier des Lumieres: tolle Lichtausstellung und Installation (vorher Tickets kaufen)!
  • im l’Impasse gibt es leckere Cocktails zur After Hour
  • wer auf der Suche nach veganen Croissants ist, wird in der VG Patisserie sein oder ihr Glück finden
  • le p’tit pinard: toller kleiner Laden mit einer großen Weinauswahl und vielen kleinen Gerichten zum Teilen
  • der Marché Couvert ist der älteste Markt in Paris. Unbedingt einen Abstecher machen und einkaufen, für die Wegzehrung oder für Selbstverpflegende!

Montparnasse, Invalides & Saint Germain de Près ist ein Studentenviertel, was an der Uni liegt. Hier gibt es günstige Läden, die aber nicht an Qualität einbüßen. Besondere Empfehlungen sind:

  • Café de Flor war gestern, im Café des Magots sitzt man viel besser und vor allem in der Sonne. Absolutes Touristen-Ding, aber Baguette mit gesalzener Butter und Espresso geht immer.
  • Maison Thevenin Saint Placide, unbedint ein warmes Croissant kaufen und geniessen, während ihr die Straßen entlang bummelt.
  • Ein Espresso bei Brûlerie de Varenne geht immer, am besten nach einem kurzen Besuch im Le Rodin Museum
  • Le Petit Josselin: so werden Crêpes traditionell gegessen, süß oder herzhaft (und glutenfrei!) auf Buchweizenbasis. Dazu ein Cidre – c‘est bon!
  • Wer Lust auf Sterneküche hat, ist im Arpège genau richtig! PS: Dazu gibt es auch eine Chefs Table Folge
  • Teuere Schokolade kaufen bei Patrick Roger – lohnt sich! Die Pralinen werden im Plaza Athenée übrigens zum Tee gereicht.

Les Grands Boulevard, Les Halles & Opéra

  • Passage de Panorama: überdachte Einkaufspassagen in der Stadt mit tollen Läden. Wer einen Haferr Cappuccino sucht, der trinkt den am besten hier. Ansonsten ist Paris eher eine Espresso -Stadt.
  • Macarons bei Angelina (unbedingt rechtzeitig kommen, sonst droht eine laaaaaange Schlange), alternativ Macaraons bei Ladurée kaufen
  • Im Sommer: Wein, Käse und Baguette einkaufen, sich unter die Pariser mischen und den Tag an der Seine ausklingen lassen. Gute Plätze gibt es bei Pont Alexandre mit Blick auf den leuchtenden Eifelturm abends oder in die andere Richtung bei Quai des Célestins
  • Breizh Café: herrliche Crêpes, dazu Wein oder Cidre!
  • Teuer, aber jeden Cent Wert: einen Tee im Kult-Hotel Plaza Athenée
  • Einkaufen bei E. Dehillerin, ein Küchentempel par excellence
  • Schnecken und Zweibelsuppe essen im „Le Comptoir de la Gastronomie“ – ein Lieferant für die ansässige Gastronomie, tolle Weine und leckerstes Essen auch zum Mitnehmen.

Montmartre & Pigalle

  • Bouillon Pigalle: typisch französisches, großes Bistro
  • Big Mamma Group – z.B. Pink Mamma, Mamma Primi, Pizzaria Populare: italienische Küche (vorher reservieren oder 30 Minuten vor Öffnung da sein, um einen Tisch an dem Abend zu bekommen).
  • Perfekter Snack für Zwischendurch: das Pain Pain. Der Name ist Programm -.hier gibt es Gebäck und Brot soweit das Auge reicht.

Außerdem sehens- und erlebenswert: Hier hat Sarah gelebt. Ihr Tipp: Park Monceau für einen kleinen Spaziergang oder Picknick

Wenn ihr jetzt noch nicht genug Ideen und Input habt, dann schaut unbedingt noch bei Fabio’s Podcast „Ein verlängertes Wochenende in Paris I“ und „Ein verlängertes Wochenende in Paris II“ vorbei und ihr fiebert maximaler Vorfreude entgegen! 

Darauf, gros bisous et à bientôt à Paris! 

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Accelerator Program – das Konzept.

Das foodlab Accelerator Program – to level up your business idea! 

Start April 2022 I Anmeldeschluss 20.03.22

Ihr habt eine Gründungsidee im Food & Beverage Bereich oder habt gerade gegründet? Dann ist unser Accelerator Programm genau das richtige für euch. In diesem Programm lernt ihr alles, was es braucht, um erfolgreich zu gründen.  

 Wie sieht das Programm aus?  

Das Programm wird von April bis einschließlich Dezember laufen. Für jeden der 9 Monate haben wir ein bestimmtes Thema, in dem wir euch als Startup unterstützen. Hier bekommt ihr wichtigen Input und Beratung von Expert*innen an die Hand. Zudem wird jedem Startup ein*e Mentor*in für die 9 Monate zur Seite gestellt. Natürlich gibt es dazu Arbeitsplätze im Coworking, Slots in den Produktions- und Entwicklungsküchen und Fotostudio, Zugang zu unserer Community und allen Events und viel Input zu allen relevanten Gründungsthemen. 

 Sind externe Partner dabei? 

Wir freuen uns riesig die BWI (Behörde für Wirtschaft und Innovation) als Partner und Sponsor für dieses Jahr gewonnen zu haben. Das ermöglicht uns, die Dauer des Acceleratorprogramms und die Anzahl der geförderten Startups zu erhöhen. Dieses Jahr werden 10 Startups über einen Zeitraum von 9 Monaten gefördert. 

 Wie sehen die Teilnahmebedingungen aus? 

Das Programm richtet sich an frühphasige Startups, die entweder gerade gründen wollen oder im letzten Jahr gegründet haben. Dabei muss der Unternehmensstandort Hamburg sein und der Unternehmensbereich im Food & Beverage Bereich liegen. Zudem sollten die Gründer*innen jeweils 10 Std. pro Woche für das Accelerator Programm aufwenden können. Es müssen keine Unternehmensanteile abgegeben werden! 

 Die Bewerbungsfrist läuft bis Sonntag, den 20.03.2022. Eure Bewerbung könnt ihr hier einsenden

 

Überseeallee 10
20457 Hamburg

Öffnungszeiten:

Coworking & Küchen:
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Accelerator Interview mit vanozza foods.

Im Interview: Patrick und Nico. 

Mit starker Begeisterung für italienische Küche und vegane Lebensweise bietet das Startup „vanozza“ eine unvergleichliche Alternative zu Mozzarella auf Pflanzenbasis an. Ob frisch im Salat, überbacken auf Pizza oder frittiert als Sticks, den Einsatzmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Durch ihren Herstellungsprozess bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe, wir z.Bsp. Cashews und Flohsamenschalen, auf deren Basis der Mozzarella hergestellt wird, erhalten. Das Team, bestehend aus Nico und Patrick, setzen von Beginn an auf eine Herstellung ohne Aromen und Konservierungsstoffe und schaffen damit den ersten veganen Mozzarella, der nicht nur wirklich lecker schmeckt, sondern richtig gute Fäden zieht und nun Stück für die Stück die Hamburger Pizzerien erobert. Seit die beiden Teil unseres Accelerators sind, ist eine Menge passiert. Wir haben sie mal nach einem aktuellen Stand gefragt.

Ihr seid seit August Teil unseres Startup Förderprogramms. Wo standet ihr, als ihr angefangen habt und wo steht ihr heute?

Im August, als wir in das foodlab eingezogen sind, war unser veganer Mozzarella zwar fast fertig entwickelt, doch Abnehmer:innen hatten wir noch keine. Vom foodlab aus haben wir viele potentielle Kund:innen besucht oder sie zu uns zu Verköstigungen eingeladen. Mittlerweile produzieren wir vanozza auch im foodlab und arbeiten an weiteren Sorten. Wir haben während der Zeit an unserer Brand gearbeitet, unsere Neugründung geplant und viele neue Kund:innen gewinnen können.

Was war während dieser Zeit eure größte Herausforderung?

Die Planung und Durchführung eines Standes auf der Messe Veggienale hat uns einige schlaflose Nächte bereitet, die wir übrigens im foodlab verbracht haben. Bis zum Messestart hatten wir keine so große Menge produziert, die wir dann auch noch aufwendig per Hand verpacken mussten.

Was ist euer größtes Learning?

Im Bereich des Verpackungsdesigns haben wir viel gelernt. Unsere Kund:innen haben unterschiedliche Erwartungen und wir müssen noch herausfinden, welche die Beste ist. Für einige ist eine Verpackung, der man die Handarbeit ansieht, wünschenswert – für andere beispielsweise nicht.

In welchen Bereichen hat euch unser Accelerator Programm am meisten geholfen?

Die Sessions, die wir zu Zahlen gemacht haben, halfen uns sehr bei unserer Preiskalkulation und weiterer Planung. Aber auch durch Gespräche mit anderen Startups konnten wir Vergleiche anstellen, um ein besseres Gefühl zu bekommen und Fehler zu vermeiden.

Welcher Ort ist euer Lieblingsort im foodlab?

Die Dachterrasse, auch wenn wir viel zu selten dort waren. Der Blick über die HafenCity und die Elbe ist so traumhaft.

Wie geht es für euch weiter?

Wir werden weiterhin die Produktionsküchen nutzen und daran arbeiten vanozza in mehr und mehr Restaurants zu bringen. Ob wir künftig auch Einheiten für den Lebensmitteleinzelhandel produzieren, wollen wir in Q1 2022 entscheiden.

 

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Accelerator Batch n°2

Welcome at foodlab: Accelerator Batch n°2! 

In der ersten Runde haben wir bereits tolle und spannende Startups darunter OURZComDocks, KätheElby’s Organics und OHNE betreut. Nicht nur die teilnehmenden Startups aus der ersten Runde haben viel gelernt. 

Wer zuerst mehr über die erste Runde erfahren möchte und was genau eigentlich hinter dem Accelerator Programm steckt, der kann zuerst in unseren ersten Blogbeitrag zum Accelerator Programm schauen.  

In der zweiten Runde liegt nun der Fokus auf Startups, die in der Entwicklungsphase stehen. Und wir freuen uns, diesen Startups umfangreiche Unterstützung geben zu können: Neben dem Coworking Space und Expert*innenunterstützung, Timeslots in den Entwicklungs- und Produktionsküchen bieten wir eine Testfläche, die wir schon bald aktiv nutzen werden, um (euer) Feedback einzuholen.  

Im Anschluss daran möchten wir die Startups noch enger begleiten, damit sie so schnell wie möglich Pitch-ready sind für die Anforderungen im Lebensmitteleinzelhandel sind. 

Und wer ist nun dabei im zweiten Batch? 

Von insgesamt 17 Bewerber*innen, haben wir uns für vier Startups entschieden, die allesamt vegane Alternativen zu bestehenden Produkten sind. Hier sind sie: 

  • Hempling: Tofu auf Basis von Hanfsaat.
  • Vanozza: Ein Premium Mozzarella der frei von Soja, Milch und Gluten ist und beim Schmelzen Fäden, wie ein echter Mozzarella, zieht.
  • Papaeño Pirate Chili: Fruchtig, milde Salsas, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.
  • Grainy: Ein neues Produkt, dass es so noch nicht gibt – eine Smoothie-Bowl zum Anrühren, auf Haferbasis und mit pflanzlichem Protein angereichert. 

Wir freuen uns auf spannende nächste Monate, viele Learnings und leckere Produkte! 

Credit @vanozza.foods

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Let’s start: Diese sechs Food Startups bilden das erste Batch unseres Accelerator Programms!

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Die gute Nachricht zuerst: Wenn es um Unterstützung für Startups im Foodbereich geht, gibt es einige Möglichkeiten und Anlaufstellen. Die schlechte Nachricht: Gründer*innen müssen sich jede kleinste Information mühsam selbst zusammentragen und verwandeln sich beizeiten in Trüffelschweine. Mit dem foodlab wollen wir vor allem eines erreichen: Information zugänglich machen und Gründer*innen eine Anlaufstelle geben.

In diesem Artikel beantworten wir alles: angefangen, von der Frage, wieviel das foodlab Accelerator Programm kostet (für Gründer nämlich nichts), wie Startups sich bewerben können, bis hin zu den Startups, die im ersten Batch dabei sind. Und warum wir eigentlich weder Geld noch Anteile der Startups nehmen und wer das Programm eigentlich finanziert.

Von vorne: Pro Halbjahr, jeweils im Februar und im August, haben sechs Startups aus Food & Beverage die Möglichkeit am foodlab Accelerator Programm teilzunehmen. Was sie erwartet? Ein individuelles Coaching Programm und die Möglichkeit das foodlab in unterschiedlicher Art und Weise zu nutzen. Ob Coworking Space, Küchenplätze, Fotostudio oder Sparringspartner – gemeinsam mit den Startups erstellen wir einen Fahrplan für sechs Monate Intensiv-Coaching. Dieses setzt sich zusammen aus One-to-One-Coachings, Workshops und Experten Talks. On Top ist das foodlab der perfekte Ort für den Proof of Concept – eine Plattform für Promotion und das Einholen von Feedback.

Das foodlab Accelerator Programm: jungen Unternehmen zur schnelle Marktreife und zum Ausbau ihrer Geschäftsidee verhelfen.

Wir helfen den Startups bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee. Zudem stehen wir den Startups durch Beratungs- und Coaching Termine und der Weitergabe unseres Wissens und Expertise zur Verfügung. Workshops und Experten Sessions bieten die Möglichkeit individuelle Themen zu vertiefen.
Es gibt die Möglichkeit im Coworking Bereich zu arbeiten und die Produktionsküchen für die Ausarbeitung von Produkten zu nutzen. Zudem besteht jederzeit die Möglichkeit, sich mit anderen Startups und Experten der Branche auszutauschen und die foodlab Plattform als Netzwerk für Feedback und Promotion zu nutzen.

Das Besondere: dadurch, dass wir mit vielen Partnern aus den unterschiedlichen Bereichen der Foodbranche arbeiten, können wir ein (Konzern-) unabhängiges Programm bieten. Startups geben keine Anteile an ihrem Unternehmen ab und gehen kein Risiko ein.

Wie läuft die Bewerbungsphase?
Es gibt eine Anmeldefrist, bis zu dieser sich Startups auf unserer Homepage bewerben können. Voraussetzungen sind mindestens ein fertiger Prototyp – besser sogar noch ein fertiges Produkt. Darüber hinaus erwarten wir von den Bewerbern eine Übersicht der Unit Economics, sowie ein Pitch Deck, eine Vision und ein klares Ziel, was sie sich von der Zusammenarbeit mit uns erhoffen. Voraussetzung ist, dass das Business im Haupterwerb betrieben wird, es sollte also ausreichend Zeit auf Seiten der Gründer zur Verfügung stehen, sowie Leidenschaft für das eigene Produkt. Die Teilnahme an unserem Accelerator Programm sollte exklusiv sein, damit wir uns gemeinsam auf ein Ziel fokussieren können.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase in denen Startups evaluiert und ausgewählt werden, steht die Zusammensetzung für das jeweilige Batch fest.

Welche Startups sind nun dabei?

Natürlich blicken wir bei unserer Auswahl auch auf die aktuellen Food Trends, um zu entscheiden, welche Produkte der Bewerber die meiste Relevanz am Markt haben. Im ersten Batch freuen wir uns daher auf diese folgenden sechs Startups:

ComDocks – ein Vertriebsplattform für Startups

Elby’s Organics – gesunde Snacks für Kinder, vegan und Bio-zertifiziert

Kätering – innovatove Brotbackmischungen für Zuhause

OHNE – Koffeinfreier Kaffee auf einem neuen Level

Ourz – Blockchain für Lebensmittel

Yuma Drops – alkoholreduzierter Gin als Tropfen


Wer finanziert das Programm?
In jedem Jahr stellen wir die Finanzierung des Programms neu zusammen und suchen uns unterschiedliche Unternehmen, die das foodlab Accelerator Programm unterstützen. In diesem Jahr macht unser Partnerunternehmen Popp Feinkost den Anfang und stellt neben der Finanzierung auch spannende Experten aus den Bereichen der Lebensmittelproduktion, die jederzeit mit Rat und Tat bei allen Fragen zur Seite stehen.

In den kommenden Wochen werden wir die einzelnen Startups, ihre Geschäftsidee und die Menschen dahinter vorstellen und freuen uns in diesem Zuge auf euer Feedback!

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20457 Hamburg

Öffnungszeiten:

Coworking & Küchen:
mo – so // ganztägig

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Mo – Fr // 8 – 18 Uhr
Sa – So // 10 – 18 Uhr

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