Glorietta meets Thai Food: Nui übernimmt die Popup-Küche im foodlab.

Vom 13. bis einschließlich 17. August immer ab 17 Uhr. Die energiegeladene Thailänderin ist nach über 25 Jahren gerade frisch aus Los Angeles zurückgekehrt und rockt nun bei uns die Bude. Mit jeder Menge kreativer Ideen aus ihren internationalen Stationen präsentiert sie ihre Lieblingsgerichte aus ihrer Heimat. Neben Streetfood gibt es Massamam Currys & Co, welche die Glorietta perfekt in Szene setzen und ihr einen internationalen Flair verleihen.

Wer bist du und was machst du?
Mein Name ist Nui.Ich bin in einer ländlichen Gegend von Bangkok mit vielen Kanälen und Wasser aufgewachsen. Hamburg erinnert mich an diese Gegend, weshalb ich mich hier auch so wohl fühle. Meine Liebe zum Kochen habe ich von meiner Großmutter, sie lehrte mich sehr viel und ist mein großes Vorbild.
In Bangkok habe ich lange Zeit in einer Werbeagentur gearbeitet, bis ich mit meinem Mann nach München zog. Meine Jobsuche ohne Deutschkenntnisse in einer neuen Stadt gestaltete sich schwierig, deshalb begann ich bei einer Freundin im Catering auszuhelfen. 8 Monate später hatte ich mein eigenes Unternehmen und zog nach Los Angeles, dort führte ich mein eigenes Catering bis es uns zurück nach Deutschland zog.

Worum geht es in deinem Popup?
In meinem Popup Restaurant Glorietta by Nui dreht sich alles um die Kartoffel. Meine Küche ist Bangkok Streetfood: Einfache, köstliche Gerichte, die von den Food vendors in Bangkok frisch zubereitet und gleich am Straßenrand auf Plastikhockern verzehrt werden. Meine Zutaten müssen frisch und lokal sein, nicht schön. Gemüse, das nach der Ernte normalerweise wegen optischen Mängeln aussortiert wird, nutze ich gern. Mit meinen Gerichten möchte ich eine Brücke zwischen verschiedenen Küchen bauen. Meine Rezepte sind authentisches Bangkok, die Zutaten jedoch regional.

Warum sollte ich mir bei dir einen Tisch buchen?
Meine Gerichte bringen den Leuten ein Lächeln ins Gesicht. Alle sollen kommen und sie ausprobieren. Mein Motto lautet: „cry or smile“.

Dein Lieblings-Dish?
Absolut das Massaman-Curry! Dieses Gericht aus dem Süden Thailands ist in Bangkok das beliebteste Curry. Die Curry-Paste wird morgens frisch hergestellt mit ein paar besonderen Zutaten. Massaman-Curry ist das Streetfood schlechthin.

Was sind deine Pläne?
Ich möchte nachhaltige Gerichte kochen und die Verschwendung so gering wie möglich halten. Lebensmittel sind ein wertvolles Gut unserer Erde. Ich möchte meinen Gästen nicht nur Geschmackserlebnisse, sondern auch die Wertschätzung dahinter vermitteln. Jeder kann ein Stück zur Nachhaltigkeit beitragen und wo lässt sich diese Message besser vermitteln, als in der der Verbindung mit Essen. Meine Pläne nach dem Popup-Restaurant sind schon ganz klar: Schlafen, auf der Alster herumpaddeln, Energie tanken und dann neue Pläne machen.

#toyourgoodhealth


Öffnungszeiten:
Donnerstags – Montags
17 – 22 Uhr

Jesko Balten stellt die moderne Kartoffel in den Mittelpunkt.

Jesko Balten stellt die moderne Kartoffel in den Mittelpunkt eines 6-gängigen Tastingmenus. Vom 04.-10.August ab 18 Uhr gibt es abgefahrene Kreationen des Jung-Kochs, der zum ersten Mal in einer Restaurantküche kocht. Kartoffelschalenbrühe, Kartoffelmilch und Kartoffelsirup sorgen für intensive Kartoffelaromen. Der rechercheorientierte Ansatz von Jesko sorgt in Verbindung mit dem von der japanischen Küche geprägten Kochstil für neue, innovative Kombinationen, die gleichzeitig angenehm vertraut erscheinen. So zeigt Jesko, dass auch Alge und Limette gute Partner für Glorietta sind. Spätestens mit der Eiscreme aus Kartoffelpuffern ist jedoch klar: Glorietta kann alles!

Wer bist du und was machst du?
Ich bin Jesko, komme aus Hamburg und war bis vor kurzem noch Jura-Student knapp vor dem Staatsexamen. Jetzt will ich meiner Leidenschaft nachgehen und werde das erste Mal in einer Restaurantküche kochen. Ich bin zum Glück nicht ganz ungeübt in der Küche. Ich habe schon früh angefangen für mich, meine Familie und Freunde zu kochen. Seitdem probiere ich immer wieder Neues aus und eigne mir stetig neues Wissen an. Neben anderen größeren Events habe ich z.B. das Menü auf einer Absolventenfeier für 150 Personen gekocht.

Worum geht es in deinem Popup?
Diesen Monat dreht sich im Popup Restaurant alles um die Kartoffelsorte Glorietta. Aus meiner Zeit in Korea und Japan habe ich viele Eindrücke mitgebracht und die Küche lieben gelernt. Für mich war von Beginn der Popup-Idee klar: ich will meine Erfahrungen und Ideen aus der japanischen Küche mit ins „Glorietta“ bringen! Deshalb werde ich die erste Woche des Popups „Glorietta“ im foodlab mit japanisch angehauchten Gerichten füllen.

Warum sollte ich mir bei dir einen Tisch buchen?
Grade die Kombination mit der japanischen Küche macht meine Gerichte besonders interessant. Da die Kartoffel in Japan eher selten auftaucht, werden die Gerichte alles andere als gängige Kartoffelspeisen. Kernpunkt für mich ist es, der Kartoffel in jedem meiner sechs Gänge die Hauptrolle zu verleihen und dazu passende Begleiter einzubauen. Die Kartoffel wird in meinem Popup also definitiv nicht als Beilage serviert.

Dein Lieblings-Dish?
Mein Favorit aus den aktuellen sechs Gängen ist die Kartoffelschalenbrühe. Ich hätte selber nicht gedacht, wie viel Aroma in gerösteten Kartoffelschalen steckt. Das Experimentieren hat sich gelohnt und deshalb überzeugt mich bei diesem Gericht nicht nur der Geschmack, sondern auch die Einzigartigkeit.

Was sind deine Pläne?
n erster Linie möchte ich den Gästen ein Erlebnis bieten, dass nicht nur den guten Geschmack eines Gerichts in Erinnerung hinterlässt, sondern eine Geschmacksreise aus neuen Kombinationen und bekannten Zutaten.
Für die Zukunft hoffe ich natürlich auf weitere geniale Challenges wie diese. Ein Menü zu kreieren, dass sich um eine Hauptzutat dreht, ist zwar keine einfache Aufgabe, aber für mich eine Herausforderung, die ich jeder Zeit wieder annehmen würde.

Öffnungszeiten:
Donnerstags – Montags
17 – 22 Uhr

Dinner for everyone: das „amo“ versorgt euch abends mit leckeren Kombinationen.

OAX – CPH – HH, Küchenchefin Marieke Völsch stellt sich vor: im Juli zeigt sie sich mit dem „amo“ mit einem Crossover Menü, inspiriert von ihren bisherigen Stopps auf der Welt, die sie ins foodlab brachten. Ein Großteil ihrer Inspiration stammt aus Oaxaca in Mexiko, sowie aus Kopenhagen. Ihre Eindrücke teilt Marieke nun mit uns und kocht im foodlab Shared Plates-Gerichte zum Teilen, die zusammen ein köstliches Menü ergeben. Achtung, ein Wiederkommen lohnt sich, denn in der zweiten Woche wechselt der Hauptgang!

Wer bist du und was machst du?
Hallo, ich bin Marieke, bin 28 Jahre alt und die Küchenchefin im foodlab Hamburg. Vor zwei Jahren begann meine kulinarische Reise in Kopenhagen. Von der skandinavischen Küche geprägt ging es für mich weiter nach Mexiko, genauer gesagt Oaxaca. So verbrachte ich zwei Jahre in verschiedenen Küchen, Projekten. Jetzt hat es mich zurück in meine Heimatstadt Hamburg geweht und damit die Sehnsucht nach meinen Lieblingsgerichten nicht zu groß wird, koche ich sie einfach für mich und für euch im foodlab.

Worum geht es in deinem Popup?
Ich möchte meine Kochgeschichte erzählen. Der Name ist Programm, denn amo bedeutet `ich liebe´ und danach haben wir das Menü gestaltet. Meine Lieblinge, also alle Gerichte & Zutaten, aber auch die Musik und das Drumherum, das ich in während meinen Reisen lieben gelernt habe, haben wir ins amo integriert. So haben wir auch eine eigene Playlist für das Restaurant und die Deko nach meinen Vorstellungen zusammengestellt.

Warum sollte ich mir bei dir einen Tisch buchen?
Das amo ist bunt, spaßig und lecker. Das Menü ist inspiriert von meiner Zeit in Kopenhagen und Oaxaca, nicht nur von der Küche, sondern auch von den Menschen, der Kultur und den Zutaten. Das Essen soll den Gästen also nicht nur schmecken, sondern es soll auch zu Gesprächen anregen. Ein Austausch von Erfahrungen und dem Geschmackserlebnis soll durch die Gerichte durch den Raum ziehen.

Dein Lieblings-Dish?
Ganz klar die Memelas, das sind Maistortillas mit einer Bohnencreme, queso fresco (einer Art Frischkäse) und meinen 3 Lieblingssalsas. Memelas werden in Mexiko als Frühstückssnack auf der Straße verkauft und gab es bei mir fast täglich. Die vermisse ich in meiner Morgen-Routine jetzt schon, aber nicht mehr lang!

Was sind deine Pläne?
Zuerst einmal bin ich mega motiviert das amo zu rocken und freue mich auf diese Zeit. Auch danach werde ich im foodlab weiter als Küchenchefin unterwegs sein und die kommenden PopUps unterstützen. Ich freue mich schon ganz besonders darauf, viele weitere interessante Food-StartUps und Menschen kennenzulernen und auf die Arbeit mit dem foodlab-Team.

Öffnungszeiten:
Donnerstags – Montags
17 – 22 Uhr


Foto: Luna Antonia Arboleda

Anna von THE FOOD lädt ein zum ersten Lunch Popup!

Für die meisten Food Startups ist Anna von „THE FOOD by gleem“ keine Unbekannte. Und auch bei den Foodies, die nur gerne essen, ist sie auch gut bekannt. Mit ihrer Raw Food Pralinenmanufaktur ist sie bereits vor einigen Jahren gestartet, kennt die vielen Herausforderungen, die einem Food Startup begegnen können und hat viele von diesen Hürden gemeistert. Was als Nebenjob begann, ist heute ein kleines Unternehmen: gleem verschickt nicht nur Pralinen durch ganz Deutschland, sondern bietet auch (Online)-Workshops an und ist späzestens mit „THE FOOD by gleem“ aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Seit 2019 gibt es mit den Ableger, der sich mit der herzhaften Küche beschäftigt. Mit ihrem Cateringservice denken sich Anna und ihr Team regelmäßig gutes Essen aus ehrlichen Zutaten aus, die im ersten Moment ungewöhnlich klingen, aber überraschend gut zusammenpassen. Vom 20.-31.07.2020 gastiert Anna im foodlab und bietet köstliches Mittagessen für alle, die neugierig auf Neues sind.

Öffnungszeiten:
Montag-Freitag, 11:30 – 14:30 Uhr


Wer bist du und was machst du?
Ich bin Anna, habe 2015 Deutschlands erste und bisher noch einzige Naturpatisserie gegründet und möchte über die natürlichen Desserts hinaus noch viel mehr weitergeben, was ich über Essen, Zutaten und Genuss erfahren habe. Da ich selbst verschiedene Unverträglichkeiten erworben habe (ja, das war nicht immer so), weiß ich, was uns „normalerweise“ schmeckt. Und daher kann ich mit Überzeugung sagen: neben aller Nachhaltigkeit und Gesundheit, steht bei allen Gerichten und Kreationen der Genuss im Fokus. Genau das möchte ich zeigen – dass das eine das andere nicht ausschließt!! 🙂

Worum geht es in deinem Popup?
THE FOOD by gleem und die Naturpatisserie gleem stehen jeweils für mein herzhaftes und mein süßes Food-Concept. Was beide vereint, ist die Konzentration auf gute, wenige, aber hochwertige Zutaten. Wir arbeiten komplett glutenfrei, ohne Zuckerzusatz, rein pflanzlich, laktosefrei und vegan, bis auf Honig in einigen Desserts. Wir suchen unsere Superfoods gerne direkt vor der Haustür und kreieren aus gesunden, nachhaltig, saisonal und regional angebauten Zutaten in Bioqualität unsere Gerichte & Menüs. Mit meinem Restaurant und meinem Patisserie Konzept möchte ich zeigen, welche Aromen und Geschmäcker harmonieren können, von denen man es nicht erwartet hat. Guten Apetit!

Warum sollte ich mir bei dir einen Tisch buchen?
Weil du gerne etwas Neues ausprobieren möchtest und weil du dich vielleicht schon immer gefragt hast: glutenfrei, vegan, ohne Zucker – WAS soll man denn dann noch essen und schmeckt das überhaupt?! Außerdem gibt es das Menü nur 2 Wochen, insgesamt 10 Tage lang – dann kommt etwas Neues!

Dein Lieblings-Dish?
Wäre jetzt komisch, wenn ich nicht sage: das Dessert – haha! Aber wirklich, Cheesecake-Sahne & Gurken-Granitée mit Knusper-Cookie ist einfach MEGA! Lässt sich aber auch super mit den anderen Gängen kombinieren.

Deine Pläne?
Mein Plan ist es herauszufinden, wie begeistert Hamburg sein wird. Wie experimentierfreudig unsere Gäste sind. Und ich möchte lernen, was wir besser machen können. Das foodlab. ist ja eine Community, dazu gehören auch die Gäste. Jedem einzelnen möchte ich gerne zuhören und mich von Ihren Wünschen inspirieren lassen für hoffentlich das nächste Pop-Up Konzept von mir für das foodlab.